Die Wasserqualität des Wiener Wassers

Wasserqualität

Die Wasserqualität wird durch die Hochquellwassereitungen stark beeinflusst. Durch die Lage der Quellen im reinen Karstgebiet ist die Durchflussgeschwindigkeit durch den Boden meist sehr hoch. Da das Wasser durch den Kalkstock nach 8 bis 10 Stunden bereits wieder aus der Quelle fließt, ist die Reinigungswirkung nicht sehr stark. Das Quellgebiet in den Voralpen wurde aber bereits 1965 in einer Größe von 600 km² als Wasserschutzgebiet deklariert, wodurch das Wasser der beiden Hochquellwasserleitungen auch heute, trotz veränderter Umweltbedingungen, so sauber ist, dass es nicht aufbereitet werden muss. Dies spricht eindeutig für die gute Wasserqualität.

Die Wiener Wasserwerke arbeiten eng mit der Forstverwaltung der Stadt Wien zusammen, um zielgerichtete Aufforstungen zur vermehrten Bildung von Humus zu betreiben, der in der Lage ist, das Wasser zu speichern und zu reinigen und somit die Wasserqualität zu erhöhen. Zudem hat sich die Stadt Wien auch an einer fachgerechten Wasserentsorgung der in dem Gebiet liegenden Schutzhütten beteiligt. Durch den kurzen Aufenthalt des Wassers im Boden ist es mit 7 - 9 deutschen Härtegraden(dH) eher weich. Wasser aus dem Wasserwerk Lobau hat eine Gesamthärte von rund 18 dH. Die Wasserhärte des Leitungswassers schwankt in allen Bezirken zwischen 6 und 11 (in manchen bis 14 dH).

Wasserpreis

Der Wasserpreis beträgt (Stand 2010) 1,30 Euro pro Kubikmeter, die Gebühr für den Wasserzähler 17,44 Euro bis 209,28 Euro je Kalenderjahr, abhängig von der Anschlussgröße.

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